

Reiseroute Cornwall
Tag 1: Flug nach Bristol, Ankunft Bath
Am Spätnachmittag flogen wir von Frankfurt nach Bristol, was sehr unkompliziert war und holten nach Ankunft unseren Mietwagen. Hier ein erster Tipp: Lieber sich für einen Kleinwagen entscheiden, denn die Straßen sind selten zweispurig; auch wenn alle zuvorkommend waren, wird es doch mitunter sehr eng und die Mauern sind bewachsen, so dass man leicht, statt nur die Hecke, auch die Steine seitlich streift. Für die erste Übernachtung fuhren wir eine kurze Strecke nach Bath. Gleich zu Beginn waren wir begeistert von dem kräftigen Grün überall. Eine Nacht blieben wir für ein hervorragendes Abendessen im Bathen House Boutique Hotel http://bathenhouse.co.uk. Das Haus ist sehr liebevoll geführt und ich kann den für die Gegend typischen“sticky coffee pudding“ empfehlen, sowie “ eggs benedict“ zum Frühstück im Restaurant Bouvardia. Bath sollte man eigentlich unbedingt anschauen, allerdings hatte ich für den Vormittag online einen Timeslot für Stonehenge gebucht, so dass wir gleich nach dem Frühstück aufbrachen.






Tag 2: Stonehenge
Unser erster Halt war also Stonehenge. Es war der große Wunsch meines Partners, diesen magischen Ort zu besuchen. Da er von der Reise nach Cornwall anfangs nicht sehr überzeugt war, war er umso glücklicher, dass Stonehenge auf dem Weg lag und er die Chance bekam den legendären und weltberühmten Steinkreis bei Amesbury zu bestaunen. Ich weiß nicht wie es sich in der Ferienzeit verhält, aber an diesem Freitag Mitte Mai wäre die vorab Buchung nicht notwendig gewesen. Auch kann man eigentlich diese Sehenswürdigkeit ganz ohne Eintritt besuchen, man ist nur nicht ganz so nah. Ca. eine halbe Stunde liefen wir über weite Wiesen, dann tauchte das imposante „Steinarrangement“ auf. Kaum ein anderer Ort ist so von Geheimnissen umwittert, strahlt eine derartige Unerschütterlichkeit aus, und ist von einer solch magischen Aura umgeben wie Stonehenge. Stonehenge wird mit allen möglichen Legenden in Verbindung gebracht, sogar mit der Artus-Sage ist der Steinkreis verbunden. Hier sollte jeder Besucher sich individuell darauf einlassen und für sich eine eigene Erklärung und Bedeutung finden.






Am frühen Nachmittag setzten wir unsere Reise zur nächsten Unterkunft Richtung Teignmouth fort. Teignmouth hat sämtliche Attraktionen einer Stadt am Meer, einschließlich eines viktorianischen Piers mit der faszinierenden Aktivität eines arbeitenden Hafens – große Schiffe, Fischerboote und Vergnügungsboote bewegen sich zwischen dem Meer und der Mündung hin und her. Im „Ness House“ http://theness.co.uk wurden wir freundlich begrüßt, genossen einen Spaziergang ins Dorf bei besonderem Abendlicht, ein Abendessen im hoteleigenen Restaurant, sowie anschließend guten Wein an der Bar und erkundeten einen berüchtigeten Tunnel.
Ein Blick auf „The Ness“ genügt, um zu erkennen, dass es reich an Geschichte, Charme und Magie ist. Das Pub und Hotel wurde ursprünglich 1810 als Sommerresidenz der berüchtigten Familie Clifford erbaut, die Gerüchten zufolge ihr Vermögen durch Schmuggel vergrößerte (durch den geheimen Tunnel direkt hinter dem Pub).
Heute ist der Pub im Besitz der Brauerei Hall & Woodhouse aus Dorset und wird von ihr betrieben, so dass man sich in freundlichen Händen befindet.
Mir gefielen besonders die ungezwungene Atmospähre und die überaus liebenswerten Menschen, die uns aber ausnahmlos während der ganzen Reise begegneten. Das ist wirklich besonders, man wird regelrecht umsorgt, ob sich im Restaurant nach eventuellen Allergien erkundigt wird oder aber beim Verlassen des Autos an der Küste, wenn man freundlich gefragt wird, ob man auch eine Jacke dabei hat, da der Wind doch sehr kalt ist. Überschwänglich winkend kommt noch ein melodiöses „Cheerio“ hinterher. Ganz wunderbar und es tut so gut.






Tag 3: Zwischenstop in Fowey, Ankunft Heamoor
Nachdem wir die ersten zwei Tage nur jeweils eine Nacht in einer Unterkunft blieben, war ich gespannt auf unser Cottage in Heamoor, einem Dorf an der Mounts Bay, einer Meeresbucht des Atlantiks am Eingang des Ärmelkanals, in der auch der St. Michael’s Mount zu finden ist. Auf dem Weg dorthin passierten wir die Tamar Bridge (1961). Die Tamar Bridge ist eine Hängebrücke über den Fluss Tamar zwischen Saltash, Cornwall, und Plymouth, Devon, im Südwesten Englands. Sie ist 335 Meter lang, verläuft neben der Royal Albert Bridge und ist Teil der A38, einer Hauptverkehrsstraße zwischen den beiden Grafschaften.Die Tamar Bridge war die erste große Hängebrücke, die nach dem Krieg gebaut wurde, und eine Zeit lang die längste Hängebrücke Englands. Vor Ankunft in Heamoor besuchten wir das malerische Fischerdorf Fowey. Fowey ist nicht nur eine historische Stadt, sondern auch ein kommerzieller Seehafen und erstreckt sich über eine Meile entlang des Westufers des Flusses Fowey bis hin zu dessen Mündung. Das Auto parkten wir auf einem großen Parkplatz oberhalb und liefen die Gassen nach unten. Zugegeben ist der Rückweg dann etwas mühselig, aber es gibt auch einen kleinen shuttle bus, sollte man nicht bergauf laufen wollen.






Jetzt kommen Eindrücke von unserem Ferienhaus in Heamoor. „Ring and Thimble“, ein preisgekröntes, reetgedecktes Ferienhaus in 25 Hektar Land in der Nähe von beiden Küsten, in der Nähe von Penzance und Annehmlichkeiten. http://boscrowan.co.uk
In dem Moment, als wir das Tor öffneten, waren wir begeistert.
Ein schönes, sehr gepflegtes und ruhiges Grundstück in voller Blüte. Elisabeth begrüßte uns sofort und wir betraten unser geräumiges Ferienhaus. Die Küche war perfekt ausgestattet, das Wohn- und Esszimmer gemütlich und die Terrasse einladend. Elisabeth hatte überall im Haus Vasen mit Blumen aus dem Garten aufgestellt. Im ersten Stock erwartete uns ein viel Platz bietendes Schlafzimmer mit Bad. Das Bett war herrlich bequem, die Handtücher weich und frisch. Da wir im Voraus E-Mails mit Tipps erhalten hatten, kauften wir bei den beiden erwähnten Bauernhöfen und nur wenig im Supermarkt ein. Frische Eier haben wir direkt bei Elisabeth gekauft. Die Lage ist ideal für viele Ausflüge zu malerischen Hafenstädten. Wir haben mehrere Spaziergänge entlang der Küste unternommen. Meistens haben wir auf einem der vielen National Trust-Parkplätze geparkt und sind nach der Wanderung mit dem Bus zurück zum Parkplatz gefahren. Am liebsten wären wir zwei Wochen geblieben, aber nach einer Woche reisten wir wehmütig ab, so wohl fühlten wir uns bei Mr. und Mrs. Harris. Nicht zu vergessen, dass ihr Hund Maisie uns oft besuchte und uns zum Lachen brachte, ein sehr liebenswerter Hund.






Tag 4: South West Coast Path Penzance – Marazion
Wir hatten uns vorgenommen einige Abschnitte des South West Coast Path zu wandern und starteten mit einer relativ kurzen und flachen Tour zu Beginn, die eher einem Spaziergang glich. Diese Wanderung beginnt in der Stadt Penzance, im äußersten Südwesten Cornwalls. Sie führt entlang des Strandes zum St. Michael’s Mount. Diese einzigartige Insel mit Burg ist bei Ebbe durch einen Damm und bei Flut durch eine Fähre mit dem Dorf Marazion verbunden und kann besichtigt werden. Mounts Bay wurde zu einer der schönsten Buchten der Welt gekürt, und es ist nicht schwer zu erkennen, warum, denn die Aussicht auf St. Michael’s Mount ist atemberaubend. Einen großen Parkplatz findet man am Hafen „Harbour Long Stay Car Park“ Wenn man keinen Rundweg laufen möchte, kommt man sehr unkompliziert mit dem Bus zurück.






Tag 5: Mousehole und Newlyn
Mousehole ist ein malerisches Fischerdorf an der Südküste Cornwalls, nur wenige Kilometer westlich der Marktstadt Penzance. Mousehole hat auch heute noch viel von seinem Charme der alten Welt bewahrt, mit seinen belebten engen Straßen voller kleiner Geschäfte, Galerien und Cafés. Die aus feinkörnigem Lamorna-Granit errichteten Cottages schmiegen sich an den inneren Rand des Hafens.
Newlyn ist ist ein charmantes Hafenstädtchen mit einer eigenen kornischen Fischereiflotte.
Der Hafen besteht schon seit Hunderten von Jahren und war bereits um 1400 in Betrieb. Im Laufe der Zeit wurde er erweitert, und in den 1880er Jahren wurden die riesigen Landungsbrücken gebaut, die heute den Hafen umschließen. Newlyn ist der größte Hafen für Fisch in ganz England und Wales, mit einer Flotte von heute über 200 Schiffen.Newlyn gefiel mir besser, gerade im Herbst und Winter stelle ich mir Mousehole etwas düster vor. In Newlyn empfehle ich für ein leichtes Mittagesssen das Restaurant „Mackerel Sky Seafood Bar“ https://mackerelskycafe.co.uk






Tag 6: South West Coast Path St Ives – Zennor
Eine anstrengende, in zweierlei Hinsicht atemberaubende Etappe! Um St. Ives Head herum führte die Wanderung an der St. Nicholas’s Chapel (Schutzpatron der Seeleute) und einer Hütte vorbei, in der früher Sardinen von den Klippen aus gesichtet wurden. Beim Verlassen von St. Ives nahm die Zahl der Wanderer rapide ab, ebenso wie mein Tempo, da der Weg über eine Reihe von steilen Abhängen führte. Tatsächlich kletterte ich manche Passage auf allen vieren. Nach River Cove ging es hinunter zu Felsen, wo man manchmal Robben beobachten kann, die sich auf den Felsen sonnen. Dann folgte ein letzter steiler Anstieg, von dem wir einen Pfad ins Landesinnere nahmen, der uns nach einer halben Meile in das Dorf Zennor führte, das eine malerische Kirche, ein kleines Museum über das Leben in Cornwall und einen großartigen alten Pub namens The Tinner’s Arms https://tinnersarms.com/ beherbergt. Hier gönnten wir uns ein frisch gezapftes Bier. Da ich bei Bier nicht sehr bewandert bin, bat ich um ein „light and crispy beer“, was dem untergärig gebrauten Lager entspricht. Das obergärig gebraute Ale ist mir zu süss und vollmundig, die Hefe zu präsent. Diese Etappe mit ca. 12 km ist nicht zu unterschätzen und wir entschieden ein Taxi zurück zu nehmen. Aufgrund einer langwierigen Schleimbeutelentzündung in der Hüfte, war ich vorsichtig. Generell sollte man immer viel mehr Zeit einplanen, als die Wander-App angibt, da man aus dem Staunen nicht herauskommt. Einfach Platz nehmen und Blicke und Gedanken in die Ferne schweifen lassen.









Tag 7: South West Coast Path Cape Cornwall – Sennen Cove
Jeden Abend in unserem gemütlichen Haus habe ich am Kamin die nächste Tour geplant, was in der Regel abendfüllend war. Letztendlich benutzte ich meine App outdooractive, um die Routen zu erstellen, orientierte mich aber vorab an der offiziellen Seite des South West Coast Path https://www.southwestcoastpath.org.uk., sowie an der Seite https://www.iwalkcornwall.co.uk/. Letztere ermöglicht einem, sollte man keine „Navigationsapp“ besitzen, sich für 2,99 Pfund eine jeweilige Strecke herunter zu laden. Auch habe ich im Vorfeld geschaut wo man parken kann und ob es einen Bus zurück gibt. Der National Trust hat ausreichend Parkflächen eingerichtet. Man zahlt mit Karte oder per App, selten gibt es noch Münzparkautomaten. Auf einem Parkplatz durften wir den ganzen Tag stehen, obwohl wir keine Münzen hatten. Die liebenswerte Dame an der Einfahrt hat mir einen persönlichen Parkschein geschrieben, mir noch etliche Tipps zur Tour mitgegeben; ich war sehr gerührt. „Cheerio“. Das war Cape Cornwall!
Cape Cornwall ist ein wunderschöner, wilder, windgepeitschter Ort, der für vorbeiziehende Zugvögel wie Sturmtaucher, Basstölpel und Dreizehenmöwen bekannt ist, besonders während der späten Herbststürme. Dieser Abschnitt ist sehr einprägsam. Es herrscht ein tiefes Gefühl von Weite. Großer Himmel, Heidekraut, riesige Felsbrocken und hohe Klippen, die kaum Anzeichen menschlicher Besiedlung aufweisen, machen einem unruhigen, tiefblauen Meer Platz, das sich endlos in zahllose unzugängliche Buchten wälzt.









Tag 8: St Ives
St. Ives – das schillernde Juwel in Cornwalls Krone. Ein malerischer Fischerhafen und eine Stadt am Meer mit besonderem Licht, daher zieht es auch viele Künstler an diesen Ort. An St Ives kommt man irgendwie nicht vorbei, man sollte es besuchen, auch wenn es sehr trubelig ist. Uns wurde gesagt, St Ives sei wuselig aber schön, während Newquay hektisch und hässlich sei. Dementsprechend ließen wir Newquay auch aus.
St Ives war der einzige Ort an dem es ausgesprochen schwer war einen Parkplatz zu finden, ganz oberhalb der Stadt hat man die besten Chancen und läuft in die Bucht. Bei der Rückkehr nimmt man am besten den Shuttle nach oben, denn es ist wirklich unsagbar steil. Wir schlenderten durch das Labyrinth aus engen Kopfsteinpflasterstraßen, den vielen einladenden Geschäften und Fischerhäuschen im Herzen von St. Ives, bevor wir uns am Wasser in einer Bar niederließen und einfach eine Weile im Wasser spielende Kinder und tobende Hunde beobachteten. Besonders ist uns, nicht nur in St Ives, sondern auf der ganzen Reise aufgefallen, dass Hunde ausdrücklich in Restaurants und Läden willkommen sind. Überall stehen einladende Schilder. Es gibt auch viele Hundeboutiquen und sogar Hundeeis. Verbotsschilder, wie in Deutschland (keine Hunde, kein Eis, keine Rollerskates) sieht man hier generell nicht, auch nicht an den Küsten und Stränden.








Tag 9: South West Coast Path Lizard – Lizard Point – Kyance Cove
Dieser Wanderweg um die Lizard-Halbinsel, die südlichste Spitze des britischen Festlands, führt durch eine dramatische Klippenlandschaft, seltene Wildblumen und eine interessante Küstengeschichte. Die Wanderung schlängelt sich durch Lizard bis zum Leuchtturm und der alten Rettungsbootstation in der Polpeor-Bucht und folgt dann der Küste bis zum Lizard Point. Die Route überquert dann die Grenze, an der die alten Felsen der Landzunge den serpentinenförmigen Felsen weichen, die bei einer Kontinentalkollision aus dem Erdmantel herausgeschleudert wurden. Die Route führt weiter an einem Schiffswrack am Strand von Pentreath vorbei nach Kynance Cove, wo die vielfarbigen Felsen vom Meer zu Inseln geformt wurden. Der Rückweg nach Lizard führt über die serpentinenreiche Heidelandschaft.
Alles in allem ist Kynance eine der schönsten Buchten Cornwalls und dementsprechend eine der am häufigsten gemalten und fotografierten. Ich fand auch diese Etappe wundervoll, besonders weil wir in der Ferne Seehunde entdeckten und uns überschwänglich freuten, aber letztendlich haben alle Küstenabschnitte mein Herz erfüllt.









Tag 10: Abfahrt Richtung Padstow – Godrevy Lighthouse
Nach einer Woche hieß es leider Abschied nehmen von der Boscrowan Farm mit Elisabeth, David und ihrer Hündin Maisie. Ich muss es noch einmal betonen, es war eines der schönsten Ferienhäuser in meinen Urlauben und wer interessiert ist, weiter oben im Text ist der Link zur Boscrowan Farm. Unsere Reise setzte sich fort nach Padstow, wo wir zwei Tage blieben. Auf dem Weg dorthin vertrödelten wir etwas Zeit an der Küste und besichtigten Godrevy Lighthouse.
Der Godrevy-Leuchtturm wurde 1859 von Trinity House erbaut, um ein gefährliches Riff vor St. Ives, die Stones, zu markieren; das Licht wurde 2012 in eine benachbarte Stahlkonstruktion verlegt.
Auch hier hatten wir das Glück Seehunde in der Bucht zu entdecken. Nach Verlassen der Bucht kommt man am „Hell´s Mouth Coffeehouse“ direkt an der Straße bei Gwithian vorbei. Sollte man, wie wir ein Sandwich draußen essen, gilt besondere Vorsicht vor hinterlistigen Möwen, die imstande sind aus dem Flug heraus das Essen aus der Hand zu klauen. Meins konnte ich retten, habe mich aber extrem erschrocken.








Tag 11: Padstow & Bedruthan
Für unsere Reise hatte ich alle Unterkünfte im Vorfeld ausgesucht.In Padstow war ich mir unsicher und es bewahrheitete sich, dass das Hotel eine hervorragende Lage hatte, aber sonst eher unpersönlich war und auch der Service nicht ganz zufriedenstellend, daher erwähne ich es an dieser Stelle nicht. Die Stadt Padstow aber gefiel mir außerordentlich gut. Der Fischerhafen von Padstow in Nord-Cornwall hat in den letzten Jahren einen enormen Aufschwung erlebt. Die geschäftige Stadt, die sich um den attraktiven Hafen gruppiert, ist eine eklektische Mischung aus Fischerhäuschen und Kaufmannshäusern. Padstow gilt auch als kulinarische Hochburg, da der berühmte britische Koch, Gastronom und Fernsehmoderator Christopher Richard „Rick“ Stein zusammen mit seiner Geschäftspartnerin Jill Stein über eine Reihe beliebter Restaurants, Geschäfte und Hotels in Padstow verfügt. Für einen Tisch in seinem Flagship Restaurant „The Seafood Restaurant“ sollte man einige Tage vorher anrufen. Wir hatten ein ganz wundervolles Abendessen in seinem „St. Petroc’s Bistro“ https://www.rickstein.com/restaurants/st-petrocs-bistro/
Von Padstow aus fuhren wir einen kleinen National Trust Parkplatz an, um Bedruthan Steps zu besuchen. Bedruthan Steps ist eines der beliebtesten Ausflugsziele an der nordkornischen Küste und bietet einen spektakulären Blick auf die Klippen und die herrlichen Meeresfelsen.











Tag 12: Croyde – Lynton
Auf dem Weg zu unserem letzten Ziel Lynton / Devon hielten wir zum Zeitvertreib vor Ankunft in unserem B&B noch in Croyde und schlenderten die Küste entlang. Croyde in North Devon, England, ist ein magischer Ort mit herrlichen Sandstränden und einer spektakulären Landschaft.
Auf den Aufenthalt im „Highcliffehouse“ https://www.highcliffehouse.co.uk/ in Lynton freute ich mich als Abschluss sehr. Ein stilvolles, preisgekröntes Luxus-Bed & Breakfast in Lynton mit atemberaubendem Meerblick auf die Exmoor-Küste in North Devon. Tatsächlich hatte ich unsere Reise gegen den Uhrzeigersinn geplant, aber nur gegen Ende der Urlaubszeit konnte ich dieses hervorragende Bed & Breakfast buchen, also einmal in umgekehrter Reihenfolge neu organisieren. Nicht nur die Lage des Hotels ist außergewöhnlich, auch sind die Inhaber Richard und Robert exzellente Gastgeber, die uns bei Ankunft zu traditionellem“scones and clotted cream tea“ einluden. Clotted Cream ist ein Streichrahm, dessen Ursprung im Süden Englands liegt. In den beiden Grafschaften Devon und Cornwall zählt Clotted Cream zu den regionalen Spezialitäten. Clotted Cream ist ein aus roher Kuhmilch hergestellter, dicker Rahm. Und wirklich mächtig!
Lynton und Lynmouth sind durch eine Straße, den Zick-Zack-Weg und die berühmte viktorianische Klippenbahn miteinander verbunden. Lynmouth hat einige großartige Pubs, Cafés und Souvenirläden an der Harbourfront zu bieten. Zwei Ausgehtipps: „The Oak Room“ ist ein preisgekröntes Tapas-Restaurant im schönen Dorf Lynton. https://www.theoakroomlynton.co.uk/.Die Gerichte waren fantastisch und eine Abwechslung, der Weg hoch ins B&B sehr beschwerlich, so steil ist es überall. In Lynmouth besuchten wir das Restaurant „The Rising Sun“ https://www.risingsunlynmouth.co.uk/. Der erste Eindruck ist als würde man in einer alten Hafenkneipe sitzen, aber auch hier Essen und Service hervorragend. „Roasted Shellfish for two“ war unsere Wahl.










Tag 13: South West Coast Path – Valley of the Rocks
Auch am letzten Tag wurden wir noch einmal mit praller Sonne und eindrucksvollen Bildern verwöhnt. Von Lynton aus erreicht man direkt zu Fuß Valley of the Rocks. Dies ist eine großartige Option für eine leichte bis mittelschwere Rundwanderung um das Valley of the Rocks, eine absolut atemberaubende Gegend im Exmoor in Nord-Devon. Vor vielen Jahrtausenden wurde dieses zerklüftete Tal auf dem Trockenen sitzen gelassen, als sein Schöpfer, der Fluss Lyn, seine Meinung änderte und seinen Lauf änderte, um bei Lynmouth ins Meer zu münden. Das Tal ist ein stimmungsvoller und bisweilen unheimlicher Ort, der Schriftsteller wie Samuel Taylor Coleridge und William Wordsworth inspiriert hat, und seine zerklüftete Architektur spiegelt alte Legenden wider. Auf unserem Weg sahen wir gespaltene Gipfel, dramatische Klippen und weite Ausblicke auf das Meer . Und sogar die eine oder andere Wildziege!









Tag 14: Abreise Bristol – Frankfurt
Tja, das war’s . Jetzt gibt es fast nichts mehr zu berichten. Unser Flug ging erst am frühen Abend, daher hatten wir Zeit und fuhren von Lynton aus teilweise Mautstraßen. Wunderschön ist die „Private Toll Road Porlock Manor Estate“. Ich freute mich sehr unterwegs auch noch freilebende Exmoor Pony zu entdecken. Wer vor Erreichen des Flughafens noch Zeit findet eine Kleinigkeit zu essen, dem empfehle ich „Cider Press“ Farmhouse Cider Makers in Watchfield, Somerset https://richscider.co.uk/restaurant/, ein Familienbetrieb, der traditionellen Apfelwein und bäuerlich gepressten Apfelsaft aus lokal geernteten Äpfeln aus Somerset herstellt.
Mein Partner und ich waren uns einig, dies war einer der schönsten Urlaube. Ich bin viel gereist, ob in USA einschließlich Hawaii, Asien mit Singapur und Bali, arabische Emirate, natürlich Europa, usw.; aber angelehnt an Goethe:
„Warum in die Ferne schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah“.
Die Landschaft inspiriert, die Menschen sind so liebenswürdig! Mir liefen manchmal Tränen hier; aus Rührung, weil ich so herzliche und warmherzige Begegnungen hatte; vor Freude, wenn ich Tiere in freier Natur sah und wenn die Schönheit der Natur mich überwältigt hat.
…. und für wen es von Interesse ist: Rosamunde Pilchers Sohn Mark lebt in Zennor 😉







